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Home Techniken/Angebot Blutegeltherapie

Der medizinische Blutegel

Die Blutegeltherapie erfreut sich als so genanntes Ausleitungsverfahren sowohl in der Humanmedizin als auch in der Tierheilkunde in den letzten 20 Jahren immer größerer Beliebtheit. Der Erfolg dieser Therapie resultiert sowohl aus Aderlass, als auch aus der Wirkung des Speichels, das vom Blutegel während des Saugens in die Wunde abgegeben wird.

Krankheiten bei Tieren, bei denen Blutegel angewandt werden können:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD) mit sehr gutem Erfolg, oft monatelange Schmerzfreiheit
  • Arthrose, Arthritis
  • akuten und chronischen Entzündungen, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • akuter Bandscheibenvorfall mit und ohne Kompression des Rückenmarkes
  • Spondylose
  • Dysplasien
  • Prellungen, Quetschungen
  • Bänder- und Sehnenerkrankungen, besonders Entzündungen (Tendovaginitis)
  • Durchblutungsstörungen
  • Hämatome, Abszesse, Ekzeme
  • Schleimbeutelentzündung
  • Akute Thrombophlebitis
  • Venöse Erkrankungen
  • Hufrehe
  • Sehnenentzündungen


Auch die Blutegeltherapie bietet keine Heilungsgarantie. Wie bei allen anderen Methoden gibt es Fälle, bei denen keine Besserung der Erkrankung eintritt.

Einen Versuch ist diese Therapie aber immer Wert!

Erfahrungsgemäß wird die Therapie alle paar Wochen bei Verschlimmerung der Symptome angewandt.

Wie läuft die Therapie ab?

Der Blutegel wird vom Therapeuten an der gewünschten Stelle angesetzt. Während der sich der Blutegel einen Zugang zum Blutgefäßsystem verschafft, verspürt man ein leichtes Kribbeln und Brennen. Gleichzeitig injeziert er aber auch ein Lokalanästhetikum, sodass das Tier bald nichts mehr spürt.

Nach ca. 30 - 60 Minuten ist der Egel vollgesogen und fällt von selbst wieder ab.

Es kommt zu einer gewünschten leichten Nachblutung, die mehrere Stunden andauern kann.

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© Diana Domokos 2010 ©